Bewachsene Hauswand

Maßnahmen den Klimaanpassungskonzepts

Vom 2. September bis zum 1. Dezember 2020 könnten 47 Maßnahmen aus 12 Handlungsfeldern bewertet und kommentiert werden.
Hier können Sie sich die Maßnahmen weiterhin ansehen.

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Handlungsfeld Wasserwirtschaft


Im Handlungsfeld Wasserwirtschaft wird zunächst zwischen Oberflächengewässern (Seen, Bäche, Flüsse) und dem Grundwasser unterschieden, das u.a. zu Trinkwasser aufbereitet wird. Während man sich bei den Oberflächengewässern mit der ökologischen Qualität und den Gefahren durch Hochwasser befasst, spielt beim Grundwasser vor allem die Verfügbarkeit und die chemische Qualität eine Rolle. Daneben werden Fragen der Siedlungsentwässerung und der Abwasserbeseitigung behandelt. Da sich in all diesen Bereichen durch den Klimawandel die Bedingungen ändern, ist in diesem Handlungsfeld besonders viel Anpassungsbedarf vorhanden. So steigt z.B. bei Trockenheit der Bedarf an Trinkwasser an, während gleichzeitig die Grundwasserstände sinken. So wird im Extremfall die Wasserversorgung zum Problem und in Flüssen und Bächen werden Flora und Fauna geschädigt. Umgekehrt kann es bei langanhaltenden Niederschlägen zu Hochwasser an Bächen und Flüssen kommen oder Starkregenereignisse lösen plötzliche Sturzfluten aus. Man muss sich also sowohl mit dem „zu wenig“ als auch mit dem „zu viel“ auseinandersetzen und Möglichkeiten finden, die Schwankungen auszugleichen. Dabei ist eine große Flexibilität zwischen zügiger Ableitung und dauerhaftem Rückhalt von Regenwasser gefragt.

Mit der Ampel können sie die einzelnen Maßnahmen bewerten: 
grün = Die Maßnahme finde ich sinnvoll.
gelb = Zu dieser Maßnahme habe ich keine Meinung. 
rot = Diese Maßnahme finde ich weniger sinnvoll.

Es werden alle wesentlichen Wassernutzungskonflikte identifiziert und mit den betroffenen Akteuren wird nach Kompromissen gesucht. Bei den Versorgern werden die Managementstrukturen verbessert und die Vernetzung der Versorgungsstrukturen wird ausgebaut.

Der Landkreis Osnabrück lässt derzeit in einem auf 30 Monate angelegten Projekt ein „Zukunftskonzept Wasserversorgung“ erarbeiten, in dessen Rahmen untersucht wird, wie zukünftig die Verso...

Die laufenden Bemühungen zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie werden intensiviert, indem weitere Gewässerabschnitte (unter Einsatz von Fördermitteln) umgestaltet werden. Dabei werden Kommunen, Landwirt*innen und Bürger*innen intensiv eingebunden.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie hat zum Ziel, alle Oberflächengewässer und das Grundwasser dauerhaft in einen „qualitativ guten Zustand“ zu ü...

Durch intensive Beratung von Kommunen und Bürger*innen wird ein Bewusstsein für nachhaltige Wassernutzung geschaffen, Entwässerungssatzungen werden voll ausgeschöpft und Fördermöglichkeiten für technische Anlagen zum Wasserrückhalt werden geprüft.

Eine Folge des Klimawandels ist, dass in Sachen Wasser sowohl die Zeiten des „zu viel“ als auch des „zu wenig“ häufiger werden. Während erster...

Der Landkreis unterstützt die Kommunen bei der Erstellung eigener Hochwasser-/Starkregenschutzkonzepte und entsprechender Risikokarten.

Für Hochwasser, wie es entlang von Bächen und Flüssen häufiger auftritt, gibt es in den Kommunen in der Regel Vorsorgestrategien oder Konzepte, wie im Hochwasserfall größere Schäden vermieden werden können. Für Sturzfluten, wie sie bei Starkregen auch abseits von Gewässern ent...

Es werden pro Kommune ein bis zwei ehrenamtliche „Hochwasserkundige“ ausgebildet, die gemeinsam mit den Planungsabteilungen und den Feuerwehren gefährdete Quartiere ermitteln und die Eigentümer im Sinne der Hochwasser- und Starkregenvorsorge beraten.

Im Mittelpunkt dieser Projektidee stehen Ehrenamtliche, die Hausbesitzer*innen einen „Hochwasser- oder Starkregenpass“ ausstellen. Bei heftigen Gewittern kommt es immer wieder vor, das...