Bewachsene Hauswand

Maßnahmen den Klimaanpassungskonzepts

Vom 2. September bis zum 1. Dezember 2020 könnten 47 Maßnahmen aus 12 Handlungsfeldern bewertet und kommentiert werden.
Hier können Sie sich die Maßnahmen weiterhin ansehen.

257 Bewertungen 8 Kommentare

Handlungsfeld Landwirtschaft


Die Landwirtschaft ist auf vielfältige Weise und besonders intensiv vom Klimawandel betroffen. Sie ist dabei von besonders großer Bedeutung, da sie der Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln dient, eng mit dem Erhalt der natürlichen Ressourcen verknüpft ist und einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung ländlicher Räume liefert.

Fehlende Niederschläge im Sommerhalbjahr führen bei vielen Nutzpflanzen zu Trockenstress. Auch Futterpflanzen und Grünland können hier betroffen sein, so dass Tierhaltungsbetriebe ebenfalls unter Dürrephasen leiden. Trockenheit kann außerdem zu Winderosion und Verlust von Boden führen. Große Hitze, die durch den Klimawandel häufiger auftritt, ist vor allem für die Viehhaltung ein Problem.

Die Verschiebung der Vegetationsperiode auf frühere Zeitpunkte erhöht die Gefahr von Schäden an Pflanzen durch Spätfröste.

Starkregen und Hagel sind ebenfalls problematisch, da sie einerseits die Nutzpflanzen direkt schädigen oder zu Erosion und damit zu Bodenverlust führen können. Ungewöhnlich langanhaltende Niederschläge hingegen können ein Befahren von Ackerflächen unmöglich machen und so zu hohen Ernteverlusten führen.

Auf welche Weise landwirtschaftliche Betriebe vom Klimawandel betroffen sind, ist je nach Betriebsstruktur individuell sehr unterschiedlich. Daher ist auch eine Fülle von Einzelmaßnahmen denkbar, aus der die jeweils passenden auszuwählen sind.

Mit der Ampel können sie die einzelnen Maßnahmen bewerten: 
grün = Die Maßnahme finde ich sinnvoll.
gelb = Zu dieser Maßnahme habe ich keine Meinung. 
rot = Diese Maßnahme finde ich weniger sinnvoll.

Es wird ein Steuerungskreis aus regionalen Fachleuten gegründet, der ein Set von weiterführenden Maßnahmen zur Klimaanpassung erarbeitet. So entsteht eine Basis für zukünftiges Handeln im Klimawandel und eine klare Vorstellung, welcher Akteur welchen Beitrag zur Anpassung leisten kann.

Die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel ist ein dermaßen komplexes Projekt, dass die Auswahl konkreter geeigneter Einzelmaßnahmen in...

Im Zuge einer Veranstaltungsreihe unterstützt der Landkreis die Herstellung und Vermarktung regionaler Produkte, um die Landwirtschaft bei der Umstellung auf eine klimaresiliente Wirtschaftsweise zu unterstützen und die Versorgungssicherheit in der Region zu erhöhen.

Die Belebung einer regionalen Lebensmittelversorgung ist aus vielerlei Gründen wünschenswert und dürfte insgesamt auf wenig Widerstand stoßen. Daher möchte sich...

Es werden Arbeitsgemeinschaften gegründet, die auf Basis einer digitalen Plattform ihre Erfahrungen mit Anpassungsmaßnahmen austauschen und sich auf jährlich stattfindenden Konferenzen über neue Erkenntnisse informieren können.

Sobald erste Erfahrungen mit Anpassungsmaßnahmen in den landwirtschaftlichen Betrieben vorliegen, wäre es wünschenswert, dass sich die Landwirt*innen dazu untereinander austauschen. Um diesen Austaus...

Mit einem Bündel von Einzelmaßnahmen wird die Kulturlandschaft nach und nach so umgestaltet, dass sie flexibel auf wechselnde Wasserverfügbarkeiten reagieren kann (Stichwort „Schwammlandschaft“).

Der größte Teil der Flächen im Landkreis Osnabrück ist in irgendeiner Form landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaftlichen Flächen sind dabei Teil eines Landschaftsmosaiks, zu dem auch Gewässer, Wälder, M...

Es wird ein Akteursnetzwerk gegründet mit dem Ziel, drohende Nutzungskonflikte im Bereich Trinkwasser zu vermeiden, wenn der Beregnungsbedarf durch den Klimawandel zukünftig ansteigt. Durch den Einsatz wassersparender Technologien, Wasserrückhalt und trockenresistenz-steigernde Bewirtschaftungsmethoden wird der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft im Rahmen gehalten.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie ein landwirtschaftlicher Betrieb auf h&a...