Bewachsene Hauswand

Maßnahmen den Klimaanpassungskonzepts

Vom 2. September bis zum 1. Dezember 2020 könnten 47 Maßnahmen aus 12 Handlungsfeldern bewertet und kommentiert werden.
Hier können Sie sich die Maßnahmen weiterhin ansehen.

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Handlungsfeld Katastrophenschutz


Der Katastrophenschutz ist ein Organisationsprinzip, das sich im Wesentlichen auf ehrenamtliche Helfer*innen stützt. Dazu gehören Einrichtungen wie die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und einige Weitere. Generell nimmt die Zahl der Einsätze und die Belastung für diese Kräfte im Zuge des Klimawandels spürbar zu: Hitzewellen führen z.B. verstärkt zu Wald- und Feldbränden und es treten häufiger Sturzfluten oder Hochwässer durch Starkregen auf. Auch Sturmschäden sind häufiger zu bewältigen und es kommt zu mehr medizinischen Notfällen (Dehydierung, Hitzekollaps, Badeunfälle). Für diese Szenarien wird regelmäßig geübt und die Verbände bemühen sich, auf alle denkbaren – auch klimawandelbedingten Katastrophen vorbereitet zu sein.

Ein Szenario, auf das sich auch der Katastrophenschutz nur begrenzt einstellen kann, ist ein so genannter Blackout, also ein länger andauernder, großflächiger Stromausfall, der z.B. bei Schäden am Stromnetz durch extreme Wetterlagen entstehen könnte.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Bevölkerung lernt, sich auch durch Eigenvorsorge ausreichend auf extreme Situationen vorzubereiten, die durch den Klimawandel häufiger oder wahrscheinlicher werden.

Mit der Ampel können sie die einzelnen Maßnahmen bewerten: 
grün = Die Maßnahme finde ich sinnvoll.
gelb = Zu dieser Maßnahme habe ich keine Meinung. 
rot = Diese Maßnahme finde ich weniger sinnvoll.

Der Landkreis sorgt für eine Optimierung und Weiterverbreitung von Extremwetter-Warn-Apps, integriert diese in die Katastrophenschutzpläne und stärkt im Bildungsbereich das Bewusstsein für klimabedingte Gefahren und Selbstschutz.

Beim Begriff „Extremwetterlagen“ denkt man zunächst an Gewitter, Stürme oder Starkregen und Hagel. Vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen aber z.B. auch extrem hohe Temperaturen (Hitzewel...

Katastrophenschutzpläne werden im Hinblick auf Extremwetter überarbeitet und es werden spezifische Hitzereaktions-, Starkregenmanagement-, und Generalentwässerungspläne erstellt.

Der Katastrophenschutz muss auf eine Vielzahl von möglichen Katastrophenszenarien vorbereitet sein: Pandemien, Atomunglücke, Terroranschläge, Hackerangriffe oder sogar Erdbeben sind als Ereignisse denkbar. Daneben stehen natürlich auch jetzt schon Er...

Landkreis und Kommunen rüsten sich institutionell, personell und räumlich besser für die Bewältigung von Katastrophen und führen regelmäßig kombinierte Großübungen zu extremwetterbedingten Katastrophenlagen durch.

Extreme Wetterlagen werden zukünftig bei uns häufiger auftreten – da ist sich die Wissenschaft einig. Der Katastrophenschutz muss sich auf allen Ebenen darauf vorbereiten. An vielen Stellen l&...

Das Image des Ehrenamtes im Katastrophenschutz wird durch Kampagnen gestärkt, Bonus- oder Unterstützungssysteme schaffen zusätzliche Anreize sich zu engagieren.

Weite Teile des Katastrophenschutzes beruhen auf dem Einsatz von Ehrenamtlichen. Werden diese Ehrenamtlichen Kräfte höheren und häufigeren Belastungen ausgesetzt, ist es umso wichtiger, die Wertschätzung gegenüber diesen Menschen zum Ausdruck zu bringen - und das nic...

Die technische Ausrüstung der Organisationen wird an die neuen Herausforderungen angepasst, das Personal wird über entsprechende Schulungen auf zunehmende Klimawandelfolgen vorbereitet.

Die Häufigkeit klimawandelbedingter Einsätze von Rettungskräften nimmt zu, Wald- und Feldbrände häufen sich in den beobachteten Dürrephasen beispielsweise. Daher sollte die Ausrüstung der Rettungskräfte geprüft und bei Bedarf an...